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SPD Hillerse ehrt "junge Wilde" von 1977Hillerse. 1977 freute sich das versprengte Grüppchen Sozialdemokraten um Heinz Hoffmann, Heinrich Böse und Werner Albrecht über die erste Eintrittswelle in die SPD Hillerse. Die "jungen Wilden" brachten frischen Wind in die Dorfpolitik. Die Twens von einst blicken mittlerweile auf 30 bewegte Mitgliederjahre zurück. Einige von ihnen mischen immer noch kräftig mit in der Dorfpolitik.Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsverein wurden sie für die Treue geehrt. Eine Urkunde und Nadel erhielten Erhard Brandes, Burkhard Hoffmann, Ursula Kalesse, Ullrich Müller, Karl-Heinz Peters, Karl-Heinz Götzke, Reinhold Tanke, Kerstin und Rolf Dürkop sowie Marion Schwerdtfeger. 25 Jahre in der SPD ist Karsten Dürkop. Zehn Jahre gehört ihr Gerd Kobelke an. ![]() Neben den Ehrungen standen einige Personalentscheidungen an. Als Landstagskandidat für die Wahl in einem Jahre nominierten die Hillerser ihren Bürgermeister Detlef Tanke. Der SPD-Politiker will sich ganz besonders für die Region Braunschweig stark machen. Diese sieht er in der Landespolitik in Abseits gestellt. Nötige Investitionen und Zuschüsse für den Nahverkehr gingen vorrangig in den Großraum Hannover. "Für unsere Busse und Bahnen bleibt da nicht genug Geld übrig", kritisierte Tanke. Er werde weiterhin für eine moderne Bildungspolitik kämpfen. "Dass von der CDU wieder eingeführte dreigliedrige Schulsystem hat nicht nur den Kommunen viel Geld gekostet, Niedersachsen fällt im Bildungsbereich auch wieder in längst vergessene Zeiten der 60er Jahre zurück. Was wir brauchen ist eine moderne Schulpolitik, die alle Schülerinnen und Schüler aller Schichten und ethnischen Herkunft mitnimmt und stärkt", forderte Tanke. Dass Bildung im Kindergarten anfange, habe mittlerweile auch die CDU erkannt und denkt über die Einführung eines von der SPD seit langem geforderten beitragsfreien Kindergartenjahr nach. "Wir werden uns aber mit aller Macht dagegen wehren, dass die CDU dieses als ihre Idee verkauft", machte Tanke deutlich. SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Karsten Dürkop berichtete über die erfreuliche finanzielle Entwicklung Hillerses. In den letzten fünf Jahren konnte die Verschuldung um 230.000 Euro auf rund 500.000 Euro abgebaut werden. Dennoch dürfe man nicht leichtsinnig mit den knappen Finanzen umgehen, mahnte Dürkop. "Was wir allerdings nicht machen werden, ist an der Förderung der örtlichen Vereine zu sparen." Die Vereine seien einer der wichtigsten Eckpfeiler für den dörflichen Zusammenhalt und die gute Sozialstruktur, unterstrich der Fraktionsvorsitzende. |
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| v.i.s.d.p.,
copyright: SPD-Ortsverein Hillerse Karsten Dürkop, Fraktionsvorsitzender |
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