![]() |
|||||
|
|
|||||
Hillerser SPD befasst sich mit der Agenda 21Agend21-Experte Christian Müller-Bartusch referierte
Im Rahmen der jüngsten Ortsvereinsversammlung, in der Ute Radmann zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde, diskutierten die Hillerser Sozialdemokraten unter anderem über das Thema Agenda 21 und die Umsetzung auf dörflicher Ebene. Die Agenda 21 resultiert aus der UN-Konferenz von 1992 in Rio. Damals hatten sich 179 Staaten der Erde verpflichtet, das Thema Nachhaltigkeit in ihr politisches Handeln einfließen zu lassen. Das heißt konkret, alle Nationen, Städte und Bürger sollen ihr Handeln so organisieren, dass sie nicht auf Kosten der Natur sowie anderer Menschen, Regionen und Generationen leben. Eine praktische Einführung in das Thema gab Christian Müller-Bartusch aus Wolfenbüttel, der das dortige Agenda-Projekt maßgeblich mit begleitet. Im Zweckverband Großraum Braunschweig haben mittlerweile 16 Kommunen die Agenda 21 aufgegriffen, vornehmlich die mittleren und größeren Städte und Gebietseinheiten. Themenschwerpunkte würden laut Müller-Bartusch bei Energie und Klimaschutz, bei Bauen und Wohnen sowie beim Verkehr gesetzt. Beim Agenda-Prozess sei es wichtig, dass sich eben nicht nur die Parlamentsvertreter engagieren, sondern die Bürger sich mit ihren Vorstellungen und Ideen einbrächten. Runde Tische seien das Ergebnis, so der Referent. Deutlich wurde während des Vortrages, das es Sinn mache, Agenda-Prozesse in größeren Einheiten zu starten. Eine kleine Gemeinde wie Hillerse sei damit allein eventuell überfordert. Man brauche eine breite Basis an mitarbeitenden Bürgerinnen und Bürgern in den unterschiedlichsten Bereichen. SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop machte allerdings deutlich, dass auch ohne offiziellen Agenda-Prozess viele Dinge in der Gemeinde angestoßen und umgesetzt werden, die den Zielen der Agenda 21 entsprächen. Nachhaltigkeit präge zahlreiche Entscheidung auch des Ratsgremiums. Ein Punkt sei die Ausweisung von Baugebieten, bei der man auf die Vermeidung von Bodenversiegelung achte. Ein anderes Thema sei die Verkehrberuhigung. Hier habe man Tempo-30-Zonen ausgewiesen. Bei der Gestaltung der öffentlichen Anlagen in der und um die Gemeinde herum müsse der Rat noch mehr Augenmerk auf Nachhaltigkeit legen, forderte Dürkop. Auch über das Engagement der Vereine und Institutionen im Bereich des Umweltschutzes freute sich der Fraktionsvorsitzende. So hat z.B. der TSV Hillerse eine Solaranlage zur Aufbreitung warmen Wassers für die Duschen installieren lassen. Wer mehr über die Agend 21 erfahren möchte, kann sich auf den Internetseiten des Zweckverbandes informieren unter ww.zgb.de. |
|||||
| v.i.s.d.p.,
copyright: SPD-Ortsverein Hillerse Karsten Dürkop, Fraktionsvorsitzender |
Home
|
||||
|
|||||