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Hillerser Feuerwehrhaus platzt aus allen NähtenGrundstücksneukauf gewünscht Bei einem Ortstermin haben sich Vertreter des Hillerser Gemeinderates um Bürgermeister Detlef Tanke von der beengten räumlichen Situation im Feuerwehrgerätehaus Hillerse ein Bild gemacht. Aktueller Auslöser des Politikerbesuches ist der dringende Wunsch der Feuerwehr nach Ankauf eines Übungsgeländes durch die zuständige Samtgemeinde Meinersen. Das Gelände liegt an der Dalldorfer Straße im Gewerbegebiet Hillerse. Eigentümer ist die Gemeinde. Schon seit geraumer Zeit wird das von den Blauröcken eingezäunte Terrain nicht nur von ihnen selbst, sondern auch von anderen Wehren aus der Samtgemeinde Meinersen für Löschübungen genutzt. Um rechtlich auf sicherer Grundlage zu stehen, müsste das Gelände von der Samtgemeinde erworben werden, sagte Ortsbrandmeister Bode Löffler. Nur so hätten wir Bestandsicherheit für die Übungsbahn und Planungssicherheit für ein zukünftiges Gerätehaus. Falls bei der Gemeinde Hillerse ein potentieller Käufer für dieses Areal an die Tür klopfe, müsse damit gerechnet werden, dass die Ortspolitiker für einen Verkauf stimmten und die Feuerwehr dann wieder mit leeren Händen dastünde, machte Karsten Dürkop, SPD und Mitglied im Samtgemeindefeuerschutzausschuss, deutlich . Wenn dann einmal ein Grundstück für ein Gerätehaus gebraucht werde, müsste womöglich teuer von Privat gekauft werden. Also empfiehlt der Samtgemeinderatsherr in Übereinstimmung mit den Feuerwehrmännern aus Hillerse den baldigen Kauf des jetzigen rund 140.000 D-Markt teuren Geländes durch die Samtgemeinde. Die Hillerser Feuerwehr ist ausgesprochen rührig. Nicht nur, dass sie ihr Einsatzgerät tiptop in Schuss haben und für jeden Einsatz gewappnet sind. Sie engagieren sich überdies mit ihren drei aktiven Gruppen, einer Altersgruppe und den zwei Jugendgruppen bei diversen Wettkämpfen, wo sie in der Vergangenheit immer vorderste Plätze belegt hatten. Die Hillerser Feuerwehr ist zwar vor einigen Jahren auf eine Ortswehr zurückgestuft worden, hat aber nach Bekunden des Kommandos den Ausrüstungsstand einer Stützpunktwehr. Kritiker meinen, die Hillerser hätten genug Platz, wenn sie nur ihre Grundausrüstung unterbringen würden. Doch diese Kritiker verkennen anscheinend die Realität, sagte Löffler. Zu Einsätzen nämlich werden die Kameraden und sämtliche Ausrüstungen angefordert. Dann sei jeder dankbar, wenn die Hillerser mit Gerät bereitstünden, wie dem großen Tanklöschfahrzeug, dass neben seiner Löschfunktion beispielsweise noch festgefahrene Fahrzeuge anderer Wehren befreien könne. Insgeheim träumen die Hillerser Blauröcke bereits von einem neuen Feuerwehrhaus. Das jetzige rund 20 Jahre alte Gebäude genüge laut Bericht der Feuerwehrunfallkasse schon lange nicht mehr den Bestimmungen. Die Gänge sind viel zu eng, Gerät und Ausrüstung muss mittlerweile bei Landwirten ausgelagert werden. Außerdem stehen sich die Mitglieder des überaus erfolgreichen und ständig wachsenden Musikzuges an den Übungsabend im angrenzenden Raum gegenseitig auf den Füßen. Ein zweckmäßiger Neubau könnte alle unter einem Dach vereinen und hätte genügend Potential für die Aufgaben der Zukunft. ![]() Bürgermeister Detlef Tanke (vorn Mitte) und Feuerschutzausschussmitglied Karsten Dürkop (vorn links) sowie weitere Vertreter des Hillerser Rates informierten sich bei Ortsbrandmeister Bodo Löffler (vorn 3.v.l.) und seinen Kameraden über den Zustand des Gerätehauses an der Hauptstraße. |
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| v.i.s.d.p.,
copyright: SPD-Ortsverein Hillerse Karsten Dürkop, Fraktionsvorsitzender |
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