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Kurzinfos aus dem Gemeinderat und Samtgemeinderat
(März 2002)

Gemeinde Hillerse sucht Grundstückskäufer

Ein „Sahnestück“ steht zur Bebauung bereit. Die Wiesenfläche von rund 4000 Quadratmeter Fläche zwischen Sportweg und Im Winkel hat die Gemeinde Hillerse von den Grundstückseigentümern erworben. Die maximal fünf Bauplätze werden von der Gemeinde selbst veräußert. „Wir haben das für die Ortslage sehr wertvolle Areal erworben, um die Bebauung selbst in der Hand zu behalten und eine ortsypische Gebäudegestaltung zu gewährleisten“, so Bürgermeister Detlef Tanke. Daher wird die Gemeinde auch einen Bebauungsplan aufstellen. Grundstücksinteressenten können sich bei der Gemeinde informieren.
grundstück am Sportweg

Brinkplatz wird heller

„Der Brink kann doch so bleiben wie er ist“, haben immer wieder viele Hillerser Bürger gegenüber den Ratsmitgliedern geäußert. Grund: Dem Gemeinderat lag seit längerem ein Vorschlag für eine umfangreiche Umgestaltung des historischen Fleckchens in Hillerse vor. Nun hat man sich im Gemeinderat auf eine einvernehmliche kleine Lösung verständig. Auf der Nordseite des Weges zur Oker hinunter (siehe Fotomontage) sollen drei sogenannte Albertslund-Lampen aufgestellt werden. Und um das wilde Parken gerade von Schwerlastkraftwagen zu verhindern werden entlang der Straße „Am Brink“ vor die großen Bäume dicke Findlinge postiert. Dabei ist darauf zu achten, dass Stellenflächen für den Herbstmarkt und andere Aktivitäten auf dem Brink nicht beeinträchtigt werden.
brinkplatz

Samtgemeinderat lässt Feuerwehr Hillerse weiter im Ungewissen

Von der Samtgemeindeverwaltung wurde erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme mit nachfolgender Konzeption für die Feuerwehren im Verwaltungsgebiet erarbeitet. Demnach hat die Hillerser Freiwillige Feuerwehr eine Sonderrolle. Sie ist als sogenannte Ortsfeuerwehr mit besonderer Ausstattung deklariert. Sie ist nämlich als einzige Feuerwehr für das gesamte Gemeindegebiet zuständig. Nicht wie in anderen Gemeinden, wo Ortsteile eigene Wehren unterhalten. Ein besonderer Gefahrenschwerpunkt ist die Bundesstraße 214. Hier mussten die Hillerser Blauröcke in der Vergangenheit viele Einsätze fahren. Da der Verkehr auf den umliegenden Straßen nicht weniger werden wird, die Gemeinde Hillerse pö a pö wächst und den mehr werdende Gewerbebetriebe einen ausreichenden Feuerschutzes einfordern, muss nach Ansicht der Hillerser SPD-Ratsherren im Samtgemeinderat die Wehr eine stärkere Stellung erhalten. Das dokumentiert sich natürlich auch im Zustand eines Gerätehauses. Das Hillerser Heim der Blauröcke wurde bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung bemängelt.
Handlungsbedarf bestehe, meint auch Karsten Dürkop, SPD-Mitglied im Feuerschutzausschuss. Eine kurzsichtige Lösung sei die intensiv diskutiert Erweiterung des jetzigen Gerätehauses. Sie würde eine Ausweitung der Aktivitäten auf Dauer verhindern, sagte auch der oberste Feuerwehrmann in der Samtgemeinde, Gemeindebrandmeister Klaus Bergmann. Neben Karsten Dürkop plädierte auch er für einen Neubau eines Gerätehauses im Hillerser Gewerbegebiet. Das kostet zwar bis zu 100.000 Euro mehr, biete aber eine sichereLösung für die nächsten Jahrzehnte, sagte Dürkop im Feuerschutzausschuss. Das Gremium wollte sich allerdings in seinem Beschluss nicht auf einen Neubau festlegen. Wörtlich: Für die notwendigen Baumaßnahmen für die FFW Hillerse ... ist ein Betrag in Höhe von 170.000 Euro für das Haushaltejahr 2006 vorzuplanen.
Ich hoffe, so Dürkop, dass man sich in der Samtgemeinde noch eines besseren besinnt. Die Blauröcke jedenfalls könnten mit einer Erweiterung ihres jetzigen Heims schwerlich leben.
gerätenhaus hillerse
So könnte ein möglicher Ausbau des Hillerser Feuergerätehauses aussehen. Eine Lösung, mit der sich die Blauröcke und die Hillerser Samtgemeinderatsmitglieder nicht anfreunden wollen

Bäume an der Hauptstraße

Auf dem Parkstreifen vor dem Friedhof sollen noch im Frühjahr ein paar Laubbäume gepflanzt werden. Der SPD-Antrag wurde einstimmig im Bauausschuss und danach im Gemeinderat abgesegnet. Grundlage war eine Fotomontage (siehe unten), die die Standorte dokumentierte. Mit den Bäumen wird der breite Charakter gerade in diesem Abschnitt der Hauptstraße etwas abgeschwächt. "Wir hoffen, dass neben der besseren Optik auch der Verkehr verlangsame", äußerte sich Antragsteller und Fraktionsvorsitzender Karsten Dürkop.
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v.i.s.d.p., copyright: SPD-Ortsverein Hillerse
Karsten Dürkop, Fraktionsvorsitzender
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